Bargemer_Wappen
02.08.2006 Gernot Suttheimer

1. Augustfeier 2006



Bargen ist am 1. August, dem eidgenössischen Nationalfeiertag, immer ein lohnendes Ziel, wird doch dort stets in familiärer Atmosphäre gefeiert.

Das sagte sich auch eine neunköpfige Wandergruppe vom Randen und machte zu Fuß auf den Weg zum Dorffest, wo sie am frühen Nachmittag eintraf. Die Rückkehr erfolgte mit dem Randenbus.

Der Bargener Gemeindepräsident Robert Schillig hatte wieder die deutschen Nachbarorte zum gemeinsamen Feiern eingeladen, hielt aber diesmal keine Ansprache. Er bedauerte, dass das grenzüberschreitende Feiern ein wenig nachlasse. An einem Werktag sei das aber nicht so einfach, zumal in Baden-Württemberg noch keine Ferien sind, meinte er.

Zum zweiten Mal bot die Gruppe „Pro-Bargen“ am Vormittag eine Exkursion durch die Bargener Flur unter Leitung von Martin Bollinger vom kantonalen Naturschutzamt an. Rund 40 Personen ließen sich die einheimische Flora erklären. Das Dorffest wurde wie in jedem Jahr vom Schützenverein Bargen ausgerichtet, diesmal aber in einem kleineren Rahmen. Als besondere Attraktion zeigte nach dem Mittagessen der Hubretter der Feuerwehr Schaffhausen seine Einsatzmöglichkeiten. Bei einer kleinen Schauübung wurde eine Person aus einer Dachgaupe gerettet und Robert Schilling durfte erstmals seine Gemeinde aus 32 Metern Höhe betrachten. Einsatzleiter Herbert Distel erklärte die Details des rund eine Million teueren Fahrzeuges, das in den vergangenen Tagen im Raum Villingen-Schwenningen zur Reparatur von kaputten Dächern eingesetzt war.

Am Nachmittag spielten die Alphornbläser Munot alpenländische Melodien. Das Duo „Keller Holl“ aus Talheim sorgte für die musikalische Abendunterhaltung. Abschließender Höhepunkt war die traditionelle Entzündung des Höhenfeuers, das trotz langer Trockenheit in Bargen keine Probleme bereitete.

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